Dienstag, 30. September 2014

Homemade-Brownie-Backmischung



Meine Lieben,

vor ziemlich genau 4 Wochen hat mich mein Mann ins kalte Wasser geschmissen und ich habe einfach einen Blog gestartet. Es war nichts vorbereitet - keine Bilder, Rezepte oder Ideen ;-) In diesen 4 Wochen ist echt viel passiert. 290 "Gefällt-mir"-Angaben auf Facebook, 21 Posts auf dem Blog, dort über 2.100 Seitenaufrufe und ganz, ganz viele Kommentare. Wobei mich da ein Kommentar in Angst versetzt hat -  der Kuchen war nach über einer Stunde immer noch nicht gar... Aber wie sagt der Kölner: Et hätt noch emmer joot jejange!!! Glück gehabt, sonst hätte ich wahrscheinlich eingepackt...
 
Für das überwältigende Feedback möchte ich mich bei euch bedanken und was liegt da näher, als das mit einem "Geschenk aus der Küche" zu tun.  Ich werde euch im Laufe der Woche 3 Geschenke aus der Küche vorstellen und das Letzte unter euch verlosen!!!

Wir starten mit einer Homemade-Brownie-Backmischung aus dem Glas:
100 g feiner Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100 g brauner Zucker
100 g Mehl
50 g Backkakao
100 g Mehl
2 TL Backpulver, 1 Prise Salz
100 g gehackte Nüsse


In dieser Reihenfolge gebt ihr  die Zutaten in ein schönes Glas.  Dieses sollte schon 750 ml fassen, damit ihr eure Zutaten auch untergebracht bekommt. Beim Schichten solltet ihr darauf achten, die Zutaten gut anzudrücken, da sich sonst alles vermischt und alles für die Katz war. Deckel drauf und feärdig!!!! Ach noch nicht ganz:

Die Zubereitung schreibt ihr in eine nette Karte und das war es dann auch schon!!!

"Hallo,

ich bin eine Homemade-Brownie-Backmischung!!! Um mich genießen zu können, solltest du mich um 3  Eier, 100 g weiche Butter und 225 ml Milch ergänzen. Fülle mich und die anderen Zutaten in eine Rührschüssel und verrühre uns zu einer geschmeidigen Masse. Nun muss ich in eine Browniebackform oder auf ein Backblech gegeben werden. Ich gehöre bei 200 Grad Unter- / Oberhitze für 18 - 20 Minuten in die Röhre. Sollte ich auf einem Backblech gelandet sein, musst du aufpassen, dass ich nicht zu trocken werde. Viel Spaß beim Genießen!"  



Ihr könnt im Grunde jeden Rührkuchen in eine
Backmischung verwandeln. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Erzählt mir doch, welche Backmischung ihr verschenken würdet!?! Ich freue mich über eure Kommentare!  


Joote Hunger,
Katharina
Ps.: Fragen? Immer her damit ;-)

 

Samstag, 27. September 2014

Püfferkes - wie in der Heimat



Meine Lieben,

in der Heimat jibt es zu St. Martin, in der  Weihnachtszeit oder aber zum Fastelooewend in vielen Bäckereien frisch gebackene Püfferkes. Wie bereits mehrfach geschrieben, ziehe ich ne halve Hahn - ein Röggelchen mit Käse - dem ganzen Süßkram vor, aber bei frischen Püfferkes werde auch ich schwach. Wenn wir uns Samstags ohne Frühstück auf dem Weg zum Einkaufen gemacht haben, war der erste Stopp bei unserem Püfferkesdealer ;-)
 
Im Exil jibbet bestimmt auch janz leckere Sachen -  im Moment wird in einer Facebookgruppe der beste Zwiebelplootz gesucht - aber definitiv keine Püfferkes. So lag es nahe, dass ich selber prötschen musste. Lange habe ich experimentiert und geforscht, dabei ist folgendes raus gekommen:
 
500 g Mehl
30 g frische Hefe
80 g Zucker
250 ml Milch
75 g Butter
1 Blösken Vanille-Back oder Vanillezucker
2 Eier
1 Prise Salz
150 g Rosinen
1 TL Zimt
etwa Zitronenabrieb
Fett zum Ausbacken

 
  • Butter schmelzen und abkühlen lassen
  • Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen, bei 38 Grad fühlt sich Hefe am wohlsten
  • Mehl, Zucker, Vanille-Back, Salz, Zimt und Zitronenabrieb in eurer Rührschüssel vermengen
  • Milch-Hefe-Mix, 2 Eier und Butter hinzufügen und zu einem Hefeteig verarbeiten -  Achtung dies ist ein sehr weicher und klebriger Hefeteig!
  • Zum Schluss die Rosinen kurz unterarbeiten
  • Jetzt braucht der Hefeteig für ein 1 Stündchen an einem wärmen Ort ne Raas
  • Euer Öl zum Frittieren erhitzen. Achtet darauf das es nicht zu heiß ist, sonst verbrennen euch die Püfferkes und innen sind sie noch roh
  • mit Hilfe von 2 Löffeln etwas Teig abstechen und die Püfferkes goldgelb ausbacken - sie müssen nicht extra geformt werden, sondern dürfen Ecken und Kanten haben ;-)  
  • Die Masse ergibt ca. 20 Püfferkes
  • Zum Abtropfen auf eine Stück Küchenrolle legen und noch warm in Zucker wälzen
  • Feärdig ist mein Lieblingsgebäck ;-)

Wer keine Rosinen mag diese durch die gleiche Menge geriebenen Apfel ersetzten. Gewürze, die Ihr nicht mögt, könnt ihr auch einfach weglassen.

Bei was werdet Ihr schwach? Erzählt mir von euren Traditionen!!! Ich freue mich über eure Kommentare.  


Joote Hunger,

Katharina

Ps.: Fragen? Immer her damit ;-)

Donnerstag, 25. September 2014

Heute gibbet Türkisch - Börek



Meine Lieben,
 
vor einiger Zeit habe ich aus einem türkischen Kochbuch Pide gemacht. Kennt ihr die? Das sind so Teigschiffchen, die man mit Hack, Spinat oder Schafskäse füllen kann. Eigentlich find ich die saulecker, aber meine waren eine Katastrophe. Inzwischen weiß ich aber, dass das Rezept echt mies war ;-)
 
Da Einheimische ihre Küche wohl am besten Verstehen, bin ich auf die Suche gegangen und tatsächlich bei Youtube fündig geworden. Mein Mann lacht immer, weil ich mir tatsächlich auch türkischsprachige Känäle anschaue und versuche, die Rezepte mit dem Googletranslater zu übersetzen. Besonders lustig wird es, wenn der Youtuber das Rezept nur im Video hinterlegt hat und ich aus dem Video jedes einzelne Wort abtippe...
 
Heute werde ich euch allerdings erstmal zeigen, wie man Börek macht.

Ihr braucht dafür:
 
200 g Yoghurt (10 % Fett)
100 g neutrales Öl, z.B. Rapsöl
100 g Milch
100 ml Wasser
2 Eier
1 EL Salz
 
  • Diese Zutaten vermengt ihr einfach in einer Rührschüssel zu einer homogenen Masse.

400 g Rinderhackfleisch
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 TL Salz
1 EL Curmin ( Kreuzkümmel gemahlen)
1/2 TL schwarzer Pfeffer
1 TL Chilli

  • Kleingeschnittene Zwiebel und Knoblauch in einer Pfanne in etwas ÖL andünsten, das Hackfleisch hinzufügen, krümmelig anbraten und mit den Gewürzen abschmecken.

1 Paket Yufkateig für Baklava

  • Diesen bekommt ihr in einem gut sortieren Supermarkt oder beim "Türken um die Ecke". Ich nehme den für Baklava. Dieser ist nicht extra gesüßt, sondern einfach eckig ausgerollt. Wenn ich ihn halbiere, passt er wunderbar in meine Pflaumenkuchenbackform (25 cm x 38 cm). Solltet ihr nicht so eine Form haben, könnt ihr auch eine große Auflaufform nehmen und euch den Teig unter Umständen zurechtschneiden. Falls ihr den Teig nicht findet, einfach mal fragen. Musste mich auch durch ein Regal von Yufkas arbeiten :o)

Fettet eure Form ein und dann geht es mal wieder ans Schichten.
  • Nun nehmt ihr immer eins dieser dünnen Teigblätter, legt es in die Form und bestreicht es mit der "Ei-Masse". Darauf legt ihr wieder ein Blatt und bepinselt es wieder mit der Masse. So verfahrt ihr, bis ihr die Hälfte des Teiges verarbeitet habt. Dann gebt ihr die komplette Hackfleischmasse in die Form und verteilt sie gleichmäßig. Danach wird der Rest des Teiges und die "Ei-Masse" genauso wie vorher verarbeitet. Das letzte Blatt noch nicht einpinseln. Jetzt wird das Börek erstmal vorgeschnitten. Das heißt, ihr schneidet von links nach rechts und von oben nach unten gleichmäßige Rechtecke oder Quadrate in das Kunstwerk. Dann gebt ihr die restliche "Ei-Masse" über das Börek, damit sich diese nun auch in den Ritzen verteilt. Wer mag, streut noch ein wenig Sesam drüber.

Jetzt gebt ihr eure Form für ca. 25 - 30 Minuten bei 190 Grad Umluft ins Rohr und lasst es schön goldgelb backen.

Ich würde einen türkischen Tomatensalat dazu reichen, aber es passt auch ein ganz effer Salat.

Das schöne an dem Rezept ist, dass man es sowohl warm als auch kalt genießen kann. Man kann Reste am nächsten Tag mit zur Arbeit nehmen und somit ist es als Fingerfood auch bestens für Partys geeignet.

Börek kann unterschiedlich gefüllt werden. Solltet ihr Lust auf weitere Füllungen haben, hinterlasst mir doch einfach einen Kommentar, meine Lieben.


Joote Hunger,
 
Katharina
 
Ps.: Fragen? Immer her damit ;-)

Mittwoch, 24. September 2014

Lasagne die Zweite - diesmal mit BlubbBlubb und Fisch




Meine Lieben,
 
bei meinem letzten Besuch in der Heimat habe ich meine Freundin in Westfalen besucht. Ihre Tochter kocht genau wie ich auch total gerne und hat für uns extra eine Blattspinat-Lachs-Lasagne gezaubert und was soll ich sagen, die war echt lecker. Danke noch mal dafür!!!
 
Da ich nicht nach dem Rezept gefragt habe und ich ja auch eigentlich Spinat lieber mit BlubbBlubb esse, habe ich selber ein wenig getüftelt und dabei ist ein ganz passables Gericht  entstanden...
 
Ihr braucht für 4 Personen:
 
ca. 350 g Lasagneblätter
ca. 500 g Rahmspinat, Rezept
ca. 400 g Tomatensoße, Rezept
ca. 250 g Bechamel
ca. 300 g - 400 g Lachsfilet, frisch oder TK (aufgetaut)
ca. 150 g Käse zum Überbacken, ich habe mittelalten Gouda genommen

Wenn ihr alles selber herstellen wollt, müsst ihr mit dem Rahmspinat und der Tomatensoße anfangen. Danach erfolgt die Zubereitung der Bechamel. Ich weiß gar nicht, ob es da Fertigprodukte gibt, aber diese ist echt ganz leicht in der Zubereitung. Aber seht selbst:

Eine kleine gewürfelte Zwiebel und eine gepresste oder gehackte Knoblauchzehe in 25 g Butter vorsichtig glasig andünsten. 250 ml Milch hinzufügen und aufkochen lassen. 1 EL Mehl mit dem Pürierstab etwa 2 Minuten untermixen. Darauf achten, dass das ganze nicht mehr ganz so stark kocht. Zum Schluss mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken. Feärdig!!!

 
Jetzt geht es ans Zusammenprötschen, besser ans Schichten:
 
  • Lasagneblätter
  • Spinat
  • Bechamel
  • Lasagneblätter
  • Spinat
  • Lachs, in kleine mundgerechte Stücke geschnitten
  • Tomatensoße
  • und so weiter.... kommt ja auf eure Form an, wie weit ihr damit kommt ;-)
  • Immer mit einer Schicht Lasagneblätter abschließen, auf die ihr die restliche Bechamel  verteilt
  • und zum Schluss kommt wie immer das Beste, Kass!!!

Die Backzeit hängt von euren Lasagneblättern ab, bei frischen so ca. 15 - 20 Minuten und bei trockenen ca. 25 - 30 Minuten (Beides bei ca. 200 Grad Umluft).
 
Da ich hier im Exil nicht so einfach an frische Lasagneblätter komme, habe ich trockene genommen. Ich habe nicht bedacht, dass diese sehr viel Flüssigkeit ziehen und die Lasagne ist dadurch etwas zu trocken geworden - hat dem Geschmack aber keinen Abbruch getan ;-)
 
Beim nächsten Mal würde ich einfach darauf achten, dass der Spinat und die Tomatensoße etwas flüssiger sind. Aber Achtung bei Fertigprodukten, diese sind grundsätzlich etwas wässriger. Testet euch einfach mal ran. Wird schon schief gehen.  

Der Lachs kann auch wunderbar durch Krabben ersetzt werden und wer es lieber vegetarisch mag, lässt den Lachs einfach weg ;-)

Joote Hunger,
 
Katharina
 
Ps.: Fragen? Immer her damit ;-)

 

Minne nöi beäste Frönd - ein Traum wird wahr

Meine Lieben,

zuerst wollte ich euch an dieser Stelle mein Muffinrezept präsentieren, aber irgendwie bin ich wohl vom Thema abgekommen ;-) Seht selbst:

In meinem Post niederrheinisches Weck hatte ich ja geschrieben, dass mir seit kurzem eine kleine Küchenmaschine zur Verfügung steht. Wirklich zufrieden war ich allerdings nicht und dann war auch noch der Kabeleinzug defekt und das Ding ging mal ganz spontan zurück.

Am vergangen Sonntag stieß ich dann bei Ebay-Kleinanzeigen auf eine gebrauchte KitchenAid, die allerdings "nur 2 Mal" benutzt wurde... Ob das wirklich stimmt??? Ich nahm Kontakt zu dem guten Herrn auf, stellte 100 Fragen und handelte schon am Preis rum. Schnell meinen Mann ins Auto gepackt und hingefahren, um erst mal zu gucken. Hätte ja auch sein können, dass der gute Herr mir eins vom Peärd erzählt... Was soll man sagen, der Mann hatte das Teil vor 2 Jahren für seine Prumm gekauft, und diese wusste nichts damit anzufangen... Also wirklich nur 2 Mal benutzt und kaum Gebrauchsspuren. Jeder Jeck ist anders. Mein Glück in diesem Fall, da ich jetzt stolze Besitzerin einer KA nebst super viel Zubehör bin. Und das Beste ist, dass es ein mega Schnäppchen war. Manchmal muss ich auch einfach Glück haben. :-) 
 
Wieder zu Hause angekommen, wurde erst mal alles desinfiziert und gespült.  Natürlich musste der nöi beäste Frönd sofort getestet werden und schnell wurden noch mal eben Waffeln gebacken. Ich kann nur sagen:  Ein Träumchen mit Mandeln, Zimt und geklauten Äpfeln - auf dem städtischen Grund nebenan stehen 2 Äpfelbäumchen, hatte doch am Sonntag keine da ;-)

Da Waffeln frisch sein müssen und man die nicht mitnehmen kann, habe ich dann das Waffelrezept in ein Muffinrezept verwandelt und siehe da: Echt lecker!!!

Da meine Einleitung soooo lang geworden ist, geht es jetzt hier zum Muffinrezept ;-)


Joote Hunger,
 
Katharina
 
Ps.: Fragen? Immer her damit ;-)

Montag, 22. September 2014

Appel die Dritte - Diesmal jibbet Appelkuchen



Meine Lieben,

heute steht das letzte Rezepte des Appel-Spezials an und was soll ich sagen, fluffiger Teig, Zimtsirup und als Star der Appel ;-)

Für den Appelkuchen braucht ihr:

 
450 g  Zucker
3 TL Zimt
285 g weiche Butter
450 g Mehl
250 g Walnusskerne
1,25 kg Äpfel, Boskop oder so
3 EL Zitronensaft
1 Blösske Vanillezucker
5 Eier 
1 Blösske  Backpulver
100 ml Milch
250 ml Wasser



  • Zuerst müsst ihr den Sirup herstellen. Dazu 250 ml Wasser mit 250 g Zucker und 3 TL Zimt aufkochen lassen und ca. 20 Minuten zu einem dicken Sirup einköcheln lassen. Im Anschluss gebt ihr 25 g Butter dazu und vermixt dat Janze kräftig. Während ihr den Teig und den Rest vorbereitet, sollte der Sirup schön runterkühlen. Zwischendurch immer mal wieder umrühren.
  • Für den Kuchen ein tiefes Backblech (ca. 32 cm x 39 cm) einfetten und mit Mehl bestäuben. Die Walnüsse grob zerhacken. Mein Pflaumenkuchenbackblech ist etwas kleiner (25 cm x 38 cm). Dafür habe ich dann nur 2 / 3 der Zutaten benötigt.
  • Jetzt geht es ans Äppel schälen, entkernen und in kleine Stückchen schneiden. Ich habe einen Apfel nach dem anderen verarbeitet und direkt mit dem Zitronensaft verrührt, damit diese nicht ganz so braun werden.  
  • Jetzt schon mal den Backoowe auf 150 Grad Umluft anschmeißen.
  • Mehl mit dem Backpulver vermengen.
  • Jetzt haut ihr 200 g Zucker, Vanillezucker und die restliche Butter in eure Rührschüssel und schlagt alles cremig auf. Das geht mit eurem Handrüherer oder einer Küchenmaschine wunderbar. Die Eier einzeln unter die Zucker-Butter-Masse rühren. Mehl im Wechsel mit der Milch unter die Masse geben und rühren, bis ihr einen schönen Teig habt.
  • Den fertigen Teig auf dem Blech gleichmäßig verteilen, etwa 1⁄3 Sirup darüber träufeln und mit einer Gabel den Sirup leicht durch den Teig trecke.  Sollte es jetzt  zu sehr nach Baustelle aussehen, einfach wieder etwas glattstreichen. Die Hälfte der Walnüsse auf dem Teig verteilen, darüber die Äpfel geben und vorsichtig andrücken. Den Rest der Walnüsse drüberstreuen und erneut 1⁄3 vom Sirup darauf verteilen.
  • Rein damit ins Rohr und dann heißt es: 25 - 30 Minuten backen. Wenn der Kuchen fertig ist, muss er gut abkühlen, da der Teig sonst noch sehr weich ist. Den restlichen ­Sirup zum Kuchen reichen. 
Wer keinen Zimt mag, kann auch eine Vanilleschote auskratzen und die Schote mit dem Mark zusammen im Sirup auskochen ;-)
 
Joote Hunger,
 
Katharina
 
Ps.: Fragen? Immer her damit ;-)
 
 
 

 



         
    

Tomatensoße - rot, eff und jut!

Meine Lieben,


heute stelle ich euch meine Tomatensoße vor. Sie ist einfach in der Zubereitung und echt super individuell einsetzbar. Heute habe ich die Zauß für meine Spinat-Lachs-Lasagne gemacht -  Rezept kommt noch. Aber auch bei Pizza und Spaghetti Napoli ist das meine erste Wahl!!!
 
Ihr braucht:
 
1 Dose stückige Tomaten (400 ml)
1 dicke Zwiebel
3 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl
Lorbeerblätter
Zucker
Salz
Pfeffer
Oregano, Rosmarin, Basilikum oder einfach was ihr gerade frisch oder getrocknet da habt, es sollte aber schon nach Italien riechen ;-)
 
Zwiebeln und Knoblauch kleinschneiden, in Olivenöl glasig andünsten. Tomaten, Lorbeerblätter und etwas Zucker dazugeben und ca. 30 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Lorbeerblätter entfernen, danach die Zauß pürieren und mit Salz, Pfeffer und Gewürzen abschmecken. Fertig ist das Hexenwerk ;-) Reste einfach einfrieren.


Joote Hunger,

Katharina

Ps.: Fragen? Immer her damit ;-)





 

Sonntag, 21. September 2014

Appelstrudelmarmelad - Apfelstrudelmarmelade


Meine Lieben,

genau wie ihr bin ich immer wieder auf der Suche nach neuen Rezepten und Anregungen und durchstöbere gerne das Internet nach Köstlichkeiten. Seit geraumer Zeit verfolge ich bereits den Blog Lecker macht Laune. Bei Irina habe ich auch das heutige Rezept gefunden und war total begeistert, obwohl ich ja gestehen muss, dass Marmelade generell nicht mein Ding ist. Ihr wisst ja, dafür mag mein Mann so einen süßen Kram um so lieber. Nachdem ich Irina ganz lieb gefragt habe, darf ich euch das Rezept vorstellen, allerdings bekommt ihr es in meiner Version mit ein paar kleinen Änderungen ;-)
 
Ihr braucht

ca. 1.250 g Äpfel, ich habe den klassischen Koch- &
Backapfel Boskop genommen, wer es aber nicht ganz so sauer mag, der nimmt besser eine etwas süßere Sorte
100 g in Rum eingelegte Rosinen
2 TL Zitronenabrieb einer Bio-Zitrone
5 EL Löffel Zitronensaft
500 g Gelierzucker 2:1
20 g gehobelte Mandeln
1 Vanilleschote
1 TL Zimtpulver


Jetzt geht es ans Prötschen
  1. Zuerst erstellt ihr den Zitronenabrieb, presst die Zitrone aus und gebt beides in eine große Schüssel. Kennt ihr schon den Trick mit der Reibe und dem Backpapier?
  2. Vanilleschote aufschneiden und auskratzen und das Mark zu dem Zitronenmix geben. Die Schote unbedingt aufbewahren, um eigenen Vanillezucker herzustellen.
  3. Jetzt geht es ans Appel schälen, entkernen und in kleine Stückchen schneiden. Ich habe einen Apfel nach dem anderen verarbeitet und direkt zu dem Zitronen-Mix geben und umgerührt, damit diese nicht ganz so braun werden.  
  4. Zum Schluss den Gelierzucker hinzufügen und kräftig umrühren und mindestens 1 Stunde ziehen lassen.
  5. Währenddessen könnt ihr die Mandelblättchen ohne Fett in der Pann anrösten und schon mal eure Marmeladengläser vorbereiten
    1. Marmeladengläser und Deckel - ca. 5 Stück a 250 ml-  mit heißem Wasser ausspülen
    2. Gläser und Deckel kopfüber auf einem sauberen Geschirrtuch trocknen lassen
  6. Nun die Marmeladenmasse in einen Kochtopf umfüllen, Zimt, Rosinen und Mandelblättchen hinzufügen, aufkochen und 4 Minuten sprudelnd kochen lassen.
  7. In eure vorbereiteten Gläser umfüllen, zuschrauben und kopfüber für 15 Minuten auf ein Geschirrhandtuch stellen.
Der Tipp zum Schluss von Irina: Marmald ne gute Woche durchziehen lassen, dann wird sie noch schmackhafter.



Joote Hunger,

Katharina

Ps.: Fragen? Immer her damit ;-)

 
 
 

Samstag, 20. September 2014

Appel die Erste - Apfelmuffins



Meine Lieben,

meine Heimatstadt ist Tönisvorst am Niederrhein, die Apfelstadt. Laut der amtierenden Apfelkönigin werden jährlich rund 48 Millionen Äpfel allein in Tönisvorst geerntet. Wahnsinn, oder?
 
Als Kind der Apfelstadt möchte ich euch, passend zum Start der diesjährigen Apfelsaison, drei super mega leckere Appelrezepte vorstellen.
 


Wir starten mit einem Muffinrezept, dass aus der Not entstanden ist, für dass ich  Mundraub begehen musste und dass ich von einem Waffelrezept abgeleitet habe. Ich sage nur: Verunglückter Marmorkuchen und Äpfel aus dem Nachbarsgarten.

 

Ihr braucht für 12 Muffins:
 
190 g Mehl
60 g gemahlene Mandeln
2 gehäufte TL Backpulver
150 g Zucker
1 Prise Salz
1 ordentliche Prise Zimt
100 g geschmolzene Butter
200 g - 300 g geraspelter Appel, z.B. Boskop
2 Eier
1 Becher Schmand
 
  1. Alle trockenen Zutaten miteinander vermischen
  2. Alle "nassen" Zutaten in eure Rührschüssel geben und zu einer Masse verrühren
  3. Nun gebt ihr die trockenen Zutaten peu à peu zu dem nassen Zeug und es entsteht ein herrlicher Rührteig
  4. In eure Muffinform umfüllen
  5. 190 Grad Ober- / Unterhitze für 25 - 30 Minuten in den Backooewe


Tipp: Beim Drogerie Markt gibt diese hohen Förmchen, die ich genommen habe. Den Teig dann bitte aber nur 10 Förmchen geben, damit sie schön voll sind ;-)
 


 
Joote Hunger,
 
Katharina
 
Ps.: Fragen? Immer her damit ;-)


 
 

Freitag, 19. September 2014

Spinat mit BlubbBlubb



Meine Lieben,
 
Spinat liebt oder hasst man! Milch finde ich seit frühster Kindheit extrem gruselig. Immer wenn meine liebe Mama den BlubbBlubb servierte, mussten wir Kinder ein Glas kalte Milch dazu trinken. Meine Liebe zum Spinat ging soweit, dass ich meinen Ekel - wirklich Ekel - überwunden und das Glas Milch in einem Zug runtergestürzt habe. Wie weit geht eure Liebe?

Zutaten:

500 g geputzter frischer Spinat
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
ca. 100 - 150 ml Sahne
Butter, Salz, Pfeffer und wer mag Muskatnuss

Ihr müsst euren Spinat echt sehr gründlich waschen, sonst knirscht es später doch arg ;-) Klein gewürfelte Zwiebeln und Knoblauch in einem großen Topf  in Butter glasig andünsten.
 
Entweder parkt ihr die Knoblauch-Zwiebel-Mischung in einer Schale zwischen oder ihr püriert sie später mit.
 
Spinat noch feucht in den Topf geben, Deckel drauf und zusammenfallen lassen - zwischendurch einfach mal umrühren. Ist der Spinat schön zusammengefallen, gebt ihr die Sahne, eventuell auch etwas mehr, dazu und püriert diesen dann schön. Kurz aufkochen lassen, aber vorsichtig, weil es arg blubbt. Eventuell Knoblauch-Zwiebel-Mischung wieder hinzufügen. Mit Salz, Pfeffer und nach Geschmack Muskatnuss abschmecken.
 
Fertig ist mein Lieblingsjemöis!!!

Was gibt es bei euch dazu? Bei mir Salzkartoffeln und ein Spiegelei.


Joote Hunger,

Katharina



Ps.: Fragen? Immer her damit ;-)


 

Donnerstag, 18. September 2014

Stooetappelzupp - besser bekannt unter Kürbissuppe



Meine Lieben,

so langsam hält ja leider der Herbst Einzug und ich find das ehrlich gesagt nicht ganz soo schön. Ich liebe den Sommer und wäre nicht traurig, wenn der ein ganzes Jahr dauern würde... Dann käme mein Mann allerdings nicht in den Genuss seiner heißgeliebten Kürbissuppe.

Letzte Woche waren wir in einem kleinen Hofladen und mein Mann stand wie ein kleines Kind mit glänzenden Augen vor den Kürbissen und ich musste das Herbstgemüse wohl oder übel einpacken...

Ihr braucht für 2 Hauptmahlzeiten oder 4  Vorspeisen:

1 kg Hokkaidokürbis,
200 ml Sahne + 150 Sahne zum dekorieren
100 ml Wein
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Currypulver
4 EL Butter
ca. 700 ml Fleisch-, Hühner- oder Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer und Muskatnuss
eventuell Kürbiskerne und Kürbiskernöl zum dekorieren




  1. Zwiebeln & Knoblauch Schälen und grob würfeln - werden ja später eh noch püriert
  2. Kürbis zerlegen, das Fruchtfleisch entfernen und in kleine Stücke schneiden - der Hokkaido muss nicht geschält werden
  3. Die Zwiebel mit dem Knoblauch in der Butter andünsten. Dann den Kürbis dazugeben und mitbrooene lassen bis der Kürbis etwas weicher geworden ist
  4. Mit Currypulver bestäuben und ca. 1 Minute weiter braten
  5. Mit Wein ablöschen, Brühe dazu gießen und ca. 25 Minuten bei kleiner Flamme köcheln lassen - natürlich mit Deckel drauf, spart doch Energie
  6. 3 Minuten vor Schluss kommt die Sahne dazu
  7. Vom Herd runternehmen und pürieren. Das geht am einfachsten mit einem Pürierstab, funktioniert aber natürlich auch im Mixer
  8. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken
  9. Wer mag, kann mit Sahne, Kürbiskernen & Kürbiskernöl dekorieren

 
Dekotipp: restliche Sahne mit dem Schneebesen anschlagen bis sie halb fest ist, vorsichtig auf die Suppe geben und mit einem Zahnstocher marmorieren
 
Joote Hunger,

Katharina

Ps.: Fragen? Immer her damit ;-)

Dienstag, 16. September 2014

Marmorkuchen - überhaupt nicht drüsch, sondern super saftig!!!



Meine Lieben,

ich musste am Wochenende ja mal wieder Backen.... Auf Facebook habe ich euch ja schon gezeigt, dass es diesmal in die Hose gegangen ist. Was aber absolut nicht am Rezept liegt, sondern echt an meinen nicht vorhanden Backkünsten...
 
Kennt ihr das, wenn ihr in einen "Trockenkuchen" beißt und dieser im Mund immer mehr und mehr wird und ihr gar nicht genug trinken könnt, um das Ungetüm zu besiegen? Ganz grauenvoll ;-)
 
Das heutige Rezept ist super saftig und gar nicht drüsch. Meiner war sogar noch so saftig, dass er mir zerbrochen ist ;-) Keine Sorge, wird euch nicht passieren, wenn ihr euch wirklich an die Backzeit haltet und nicht so ungeduldig seit wie ich...
 
Für eine große  Kastenform braucht ihr:
 
300 g weiche Butter
270 g Zucker
Vanillezucker selbstgemacht oder 1 Päckchen
nach Belieben Rum oder Rumaroma
1 Prise Salz
5 Eier
300 g Mehl
75 g Speisestärke
1 Packung Backpulver
ca. 3 EL Milch
20 g Kakaopulver
3 EL Milch
 
In einer großen Rührschüssel schlagt ihr die Butter schaumig auf und gebt nach und nach den Zucker, Vanillezucker, Rum(nach Geschmack) und die Prise Salz dazu. Wenn alle Zutaten miteinander vermengt sind, rührt ihr die 5 Eier einzeln unter die Masse. Am besten geht das mit dem Handrührgerät, zur Not auch mit einem Schneebesen, aber auch wunderbar in eurer Küchenmaschine.
 
Mehl, Speisestärke und Backpulver vermischt ihr und gebt es in kleinen Portionen im Wechsel mit etwas Milch zu der Eier-Zucker-Mischung. Es entsteht ein schwer reißender Teig, also sparsam mit der Milch sein!!!
 
Nun füllt ihr 2/3 des Teiges in eure gefettete Kastenform und den Rest stellt ihr erstmal bei Seite.
 
Das Kakopulver rührt ihr mit 3 EL Milch glatt und gebt es zu dem restlichen Teig in die Schüssel und färbt den ganzen Teig ein. Tipp: Verwendet Backkakao, mit Kinder-Trinkschoki gibt dat nix.
 
Den dunklen Teig verteilt ihr vorsichtig auf dem hellen Teig und zieht vorsichtig mit einer Gabel Muster in den Teig, so dass ihr Hell und Dunkel miteinander marmoriert.
 
Jetzt wandert der Kasten für ca. 60 Minuten bei 190 Grad Umluft in die Röhre. Sollte er zu dunkel werden, besser mit Alufolie abdecken und nicht frühzeitig rausholen, sonst ergeht es euch dann wie mir ;-) Stäbchenprobe nicht vergessen und ganz vorsichtig stürzen...
 

Joote Hunger,

Katharina

Ps.: Fragen? Immer her damit ;-)
 
 
 
 




Samstag, 13. September 2014

Herrjottsbeäß Flieesch im Bröttsche - Cheeseburger mit amerikanischem Kappes




Tach meine Lieben,
 
heute geht et mal über den großen Teich. Leider muss ich gestehen, dass ich ein totaler Fastfoodjunkie bin. Es gab Zeiten, da bin ich mit meinen Freundinnen morgens im Schlafanzug zur goldenen Möwe gefahren. Vielleicht sollte ich sagen, dass wir nur den Drive-In benutzt haben. ;-) Gehäuft kam es in einem Jahr um Halloween dazu. Da gab es nämlich dort einen "Monster-Mäc".  Bestimmt 15 von diesen Dingern habe ich verdrückt! Er war aber auch einfach himmlisch. *Träum* Gab es danach nie wieder...
 
Gute 13 Jahre später fahre ich weder im Schlafanzug noch angezogen zur goldenen Möwe. Na gut, 3 - 4  mal im Jahr gönne ich mir den Doppelstöckigen, aber auch nur, weil die Soße so lecker ist. Heute gehe ich in Burgerläden mit Stempel "100% Homemade", die im Moment wie Unkraut aus dem Boden sprießen - und das sogar hier im Exil - oder ich mach ihn einfach selber.
 
Es sei gesagt, dass ich "Alles" selbst herstelle. Aber das ist  definitiv kein muss. Macht ihr ruhig wie ihr mögt und könnt. Ich stelle euch an dieser Stelle nur den Burger vor. Die Buns werde ich in einem anderen Post vorstellen, da das Ganze sonst hier Überhand nehmen würde.
 
Für 4 normale Esser:
 
4 Buns ,selbst gebacken oder selbst gekauft
pro Burger mind. 120 g Rinderhack, nicht ganz so mager
4 dickere Scheiben Cheddar, geht aber auch jeder andere gut schmelzende Käse
1 kleiner Spitzkohl
2 Möhren
1 große rote Zwiebel
ca. 4 EL Mayo, selbst gemacht oder gekauft
2 - 3 EL Weißweinessig
Salz & Pfeffer
 
Amerikanischer Krautsalat (Coleslaw):
 
Spitzkohl in dünne Streifen schneiden, Möhren fein hobeln, Zwiebeln klitzeklein schneiden. Mit Mayo und Essig vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ungefähr 30 Minuten ziehen lassen. Zieht er zu lange, wird er matschig. - Normalerweise wird ein Coleslaw mit Weißkohl gemacht, aber dann muss er über Nacht stehen -
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Patties:
Hack mit Salz und Pfeffer würzen - eventuell abschmecken (ich kann es roh probieren) -  und zu Patties formen. Ich habe mir dazu mal für ein Zehnerle eine Pressform gekauft, es geht aber natürlich auch von Hand.
 
Den Grill anwerfen, geht zur Not aber auch in der Pfanne. Die Patties von jeder Seite ca. 5 Minuten grillen. Nicht zu lang, sonst könnten sie zäh werden. Bei der Wende könnt ihr den Käse schon fast mit auf die Patties geben. Bei uns darf das Fleisch auch gerne noch etwas rosa sein, kaufe aber auch immer frisches Hack beim Metzger. Kurz vor Ende der Grillzeit die Bröttschen rasch mitrösten.
 
Schichten:
 
Bun-Boden, Patty mit Käse, Kappes und Bun-Deckel!!! Und es braucht wirklich keinen Ketchup, der würde alles nur übertünchen.

Tipp: Ich lege das Patty so auf das Bröttschen, dass
der Käse unten auf dem Bröttschenboden liegt und lege dann den Deckel oben auf das Fleisch drauf, damit der Deckel nicht am Käse kleben bleibt und jeder sich selber den Salat darauf machen kann.  Vielleicht sieht man es auf dem Bild auch.
 
 
Joote Hunger,
 

Katharina
 

Ps.: Fragen? Immer her damit ;-)