Dienstag, 30. Dezember 2014

Katerfrühstück gefällig? Voila: Dickes fettes Baguette!



Meine Lieben,

ich hoffe, ihr hattet alle schöne Feiertage, konntet die Zeit mit euren Liebsten genießen und die Weihnachtsgans liegt nicht mehr allzu schwer im Magen, bevor es morgen Abend wieder los geht mit dem Schlemmen ;-)

Bei uns gab es weder Braten, Gans noch Wild, sondern Baguette!!! Ja wie, Baguette??? Genau, da wir ganz alleine waren, haben wir einfach das gemacht, worauf wir Bock hatten und das war in diesem Jahr ein dickes fettes Baguette ;-)

Seitdem ich meine Sklavin habe, wage ich mich ja auch immer öfter ans Backen. Unter Anderem wird jetzt auch unser Baguette selbst gebacken. Ich habe mal wieder lange nach einem super Rezept gesucht und bin bei Achim von der Rezept-Schachtel gelandet. Eine wunderbare Seite, auf der sich alles rund ums Backen dreht. Da ich an Achim´s Rezept mal so gar nichts geändert habe und er alles super erklärt hat - sogar nebst Videoverweis - leite ich euch direkt auf das Rezept von der Rezeptschachtel weiter. Einen kleinen Tipp habe ich aber dennoch für euch: Ihr könnt das Baguette nach der Hälfte der Backzeit rausnehmen, mindestens 1 Stunde auskühlen lassen, in Alufolie einschlagen und dann einfrieren. Wenn ihr es benötigt, haut ihr es in gefrorenem Zustand (aber natürlich ohne Folie) bei gleicher Temperatur für die andere Hälfte der Backzeit des Rezepts in den vorgeheizten Backofen.  


Bei mir gibt es demnach heute nur eine kleine Idee für ein super Baguettesandwich.

Mengenangaben spare ich mir auch, habe ich mir nämlich nicht gemerkt und ist auch irgendwie ne Ermessenssache ;-)

    Baguette, selber gemacht oder gekauft
    Knofisoße
    scharfe Salami
    Käse, z.B. Pikantje
          Schafskäse, wer ihn nicht mag kann auch einen anderen Weichkäse nehmen
    Salat
    Tomate
    Gurke 
    Zwiebel
    Jalapenos

Wenn ihr eure dicke fette Knofisoße selber machen wollt, habe ich aber noch ein leckeres kleines Blitzrezept für euch.

Ihr braucht:

2 Knoblauchzehen, gepresst oder ganz klein geschnitten
2 Eigelb
1 TL Senf
1 EL Zitronensaft
100 g Joghurt
200 ml Pflanzenöl

Ihr haut einfach alle Zutaten in der oben genannten Reihenfolge in ein hohes Gefäß und lasst das Ganze ca. 15 Minuten stehen, damit alle Zutaten die gleiche Temperatur bekommen. Nachdem sich alles aklimatisiert hat, zieht ihr euch mit einem Stabmixer von unten nach oben eine Knofi-Joghurt-Mayo hoch. Mit Salz, Cayennepfeffer und etwas Zucker wird der "Driet" dann abgeschmeckt. Wer mag, gibt noch etwas frischen Schnittlauch hinzu und fertig ist das Blitzrezept.
 
 
Dann kann es jetzt auch schon ans Schichten gehen: Auf den Deckel kommt erstmal dick Soße und darauf der Schafskäse. Auf den Boden kommt zuerst auch fett Soße und dann Salat, Tomate, Gurke, Jalapenos, Zwiebel, Salami und dann euer Pikantje. Beide Hälften schiebt ihr am Besten bei höchster Stufe und Grillfunktion solange ins Rohr, bis der Käse geschmolzen ist und feärdig ist euer mega super leckeres Baguette ;-)
 
An dieser Stelle bedanke ich mich für eure Unterstützung - die ich eigentlich auch super beim anstehendem Umzug gebrauchen könnte ;-) - und wünsche euch ganz viel Gesundheit und viele ruhige Momente fürs kommende Jahr.
 
Ich hoffe immer noch auf eine gute Internetverbindung im neuen Stall, damit ich euch auch im kommenden Jahr mit dem ein oder anderem Rezept belästigen kann ;-)))
 
In diesem Sinne:
einen guten Rutsch & joote Hunger,
 
eure Katharina
 
Ps.: Fragen immer her damit!!
 


Dienstag, 23. Dezember 2014

Frühstück mal anders - Overnight Oats



Meine Lieben,

da man ja bekanntlich zwischen den Feiertagen am meisten zunimmt, also zwischen Silvester und Weihnachten, und bei uns die Hose mal wieder mit geöffnetem Knopf am besten sitzt, haben wir uns entschlossen, auch wenn Weihnachten vor der Tür steht, ein wenig an unserer Ernährung zu schrauben. Ihr konntet ja bereits lesen, dass ich schon ein wenig darauf achte, was ich so einkaufe, aber unser Wurst- und Fleischkonsum ist mal wieder so in die Höhe geschossen, dass ich mich mal ein wenig im Netz nach vegetarischen Alternativen umgeschaut habe.  

Auf der Suche nach einer Frühstücksalternative bin ich bei einigen Bloggern auf Overnight Oats gestoßen. Mein heutiges Rezept kommt von Jutta und Jens. Bei den Beiden dreht sich einfach alles um diese wunderbaren Oats. Wollt ihr mehr über Oats erfahren, lohnt sich ein Blick auf die Seite von Jutta und Jens, dort gibt es im Moment auch wunderbare winterliche Oats.

Die Dinger sind am Abend echt schnell vorbereitet und morgens bedarf es meist nur noch weniger Handgriffe zu einem perfekten Start in den Tag.

Ich stelle euch heute den  Himbeer-Joghurt-Oat von den beiden in meiner Variation vor.

Ihr braucht:

1 verschließbares Gefäß (ca. 200 ml)
50 g kernige Haferflocken
100 ml Mandelmilch
150 g fettarmer Yoghurt
60 g Himbeeren (frisch oder TK)
10 g gehackte Mandeln

Die Zubereitung ist echt simpel. Am Abend gebt ihr die Flocken in euer Gefäß und gießt diese mit der Mandelmilch auf. Darauf folgt der Yoghurt und in meinem Fall die (tiefgekühlten) Beeren. Verschließen und ab damit in den Kühlschrank. Am nächsten Morgen die Mandeln drauf und dann gib ihm.

Uns war et zu sauer, was sicherlich an den TK-Beeren lag, also haben wir uns den Oat noch mit einem guten Teelöffel Honig versüßt ;-)
 
Was kommt bei euch zum Frühstück auf den Tisch? Und schnallt ihr den Gürtel nach den Feiertagen auch wieder etwas enger?
 
Joote Hunger,  

Katharina 

 

Ps.: Fragen? Immer her damit ;-) 

 
 

Montag, 1. Dezember 2014

Dinkelvolkornbrot - hört sich staubiger an als es ist ;-)


Meine Lieben,

ich koche total gerne und traue mich auch an Vieles ran, aber Backen ist echt eine Qual für mich. Wenn ich Teig verarbeiten muss, bleibt er nicht in der Schüssel, sondern klebt einfach überall.... und wenn ich ihn dann doch mal bezwinge, kommt es vor, dass ich Kuchen mit Knoblauchnote serviere... Was natürlich nicht meine Absicht war, aber meine Arbeitsfläche hatte zuvor ein heißes Date mit meiner Knoblauchbutter ;-) Meinen Geburtstagskuchen habe ich dann dieses Jahr ohne Zucker gebacken - äußerst lecker, sag ich euch....

Seit dem ich meine neue Küchensklavin habe, habe ich das Problem mit dem Teig, der Küchendecke und meinen Haaren gelöst. Ihr versteht sicherlich was ich meine ;-) Und ich kann inzwischen sogar unser Brot selber backen. An der Schusseligkeit arbeite ich noch ;-)  Hier ganz in der Nähe gibt es einen Mühlenladen, der mir ein ganz einfaches Brotrezept an die Hand gegeben hat, welches man auch wunderbar ohne Personal und Endrenovierung bewerkstelligt bekommt ;-)

Also nur Mut, meine lieben Leidensgenossen ;-)

500 g Dinkelvollkornmehl

150 g Körner (mein letzer Mix: je 50 g Leinsamen, Kürbiskerne und Sonnenblumenkerne)
500 ml lauwarmes Wasser
1 Packung frische Hefe
2 TL Salz
2 EL Apfelessig
2 TL Brotgewürz (meistens eine Mischung aus Fenchel, Kümmel, Anis und Koriander )

Zuerst löst ihr die Hefe im lauwarmen Wasser auf. Dann gebt ihr einfach alle Zutaten in eine große Rührschüssel und vermengt sie miteinander. Es entsteht ein ganz flüssiger Teig, den ihr einfach in eine gut gefettete Kastenform geben müsst. Wer mag, kann diese noch mit etwas Backpapier auskleiden.

Dann schiebt ihr die Kastenform in den kalten Backofen und stellt ihn auf  200 Grad Ober- / Unterhitze ein und lasst das Brot eine Stunde backen. Rausholen, auskühlen lassen und dann einfach ein leckeres Brot genießen!!!

Backt ihr auch euer Bruot selber? Und noch viel wichtiger - was kommt bei euch aufs Bruot?  Bei mir auf jeden Fall Botter und Kass. Salami, Mett und Schinken gehen aber auch immer ;-)
 
Joote Hunger,
 
Katharina 

Ps.: Fragen? Immer her damit ;-) 
 
 
 
 
 

Samstag, 29. November 2014

Eärpelzupp oder ganz einfach Kartoffelsuppe



Meine Lieben,
 
jetzt mal abgesehen davon, dass der Sommer bei mir ganz hoch im Kurs steht, gibt es für mich nichts Schöneres, als bei so einem Mistwetter da draußen ein lecker heißes Süppchen zu essen. Es wärmt die Seele von Innen und macht einfach nur glücklich.
 
Bei meiner Oma gab es früher jeden Samsdag Zupp. Die Suppe wurde Freitags schon vorbereitet und musste Samstags nur noch aufgewärmt werden - soll ja bekanntlich aufgewärmt auch noch besser schmecken.  So hatte Oma dann Zeit, ihre Einkäufe und ihren Haushalt zu erledigen, ohne sich noch um ein Mittagessen kümmern zu müssen. Eigentlich super praktisch, oder?  Deswegen jibbet heute für euch Eärpelzupp.
 
Ihr braucht für 4 Vorspeisen oder 2 Hauptgerichte
 
400 g Kartoffeln
1 kleine Stange Porree
2 Möhren
1/2 kleinen Sellerie
ein wenig Butter oder Öl
80 g durchwachsenen Speck
1 kleine Zwiebel
Schnittlauch
1 l Gemüsebrühe oder Wasser. Solltet ihr Sahne reingeben, nehmt nur ca. 800 ml Flüssigkeit, da es sonst zu flüssig wird
eventuell ca. 200 ml Sahne
Majoran
Salz und Pfeffer
frischer Schnittlauch
 
  • Kartoffeln schälen, waschen und in kleine Würfel schneiden. Suppengemüse ebenso schälen, eventuell waschen und in genauso kleine Würfel schneiden
  • Nun das Gemüse in eurem Kochtopf kurz in etwas Butter anschmoren. Dadurch entstehen Röstaromen, die der Suppe noch mehr Geschmack geben. Im Anschluss mit Brühe oder Wasser auffüllen und ca. 30 Minuten köcheln lassen. Nach ca. 15 Minuten schöpfe ich ein wenig von dem Gemüse ab und lege es beiseite. Das soll später für den nötigen Biss sorgen.
  • Während die Suppe kocht, Zwiebel schälen und ganz klein schneiden. Eventuell den Speck würfeln. Den Speck in einer Pfanne ausbraten und bei Seite stellen. In dem Bratfett vom Speck die Zwiebeln glasig dünsten.
  • Wisst ihr, was passiert, wenn man Kartoffeln mit dem Pürierstab püriert? Richtig, sie werden ganz ekelig schleimig. Um dies zu verhindern, stampfe ich die Zupp mit einem Kartoffelstampfer durch. Keine Sorge, ihr müsst nicht alles erwischen.
  • Durch das Stampfen wird die Suppe schön dickflüssig, aber behält noch etwas Biss. Wer mag, gibt jetzt an dieser Stelle die Sahne hinzu - dann wird das Ganze noch etwas cremiger. Nun gebt ihr das abgeschöpfte Gemüse, die Zwiebeln und den Speck dazu. Ihr schmeckt mit Salz, Pfeffer und etwas Majoran ab und lasst die Suppe mit allen Zutaten noch mal aufkochen
  •  Wer mag, gibt noch etwas frischen Schnittlauch in die Suppe.  Brot, Mettwurscht oder Bockwürstchen dazu oder lasst einfach das ganze Fleisch weg und genießt die Suppe vegetarisch!!! Auch wenn ich ja nicht auf Geschmacksverstärker stehe - ein Spritzer Flüssigwürze darf bei mir nicht fehlen ;-)


Mein Opa hat mal gesagt, er sei ein Suppenkasper. Irgendwie kann ich ihn verstehen, denn ein lecker Süppchen geht fast immer ;-) Seid ihr auch ein Suppenkasper und welche ist eure Lieblingszupp?


Joote Hunger,
 
Katharina 

Ps.: Fragen? Immer her damit ;-) 
 
 
 

Dienstag, 11. November 2014

Currywurst, die Zweite



Meine Lieben,

an dieser Stelle stand letzte Woche mein Currywurstsoßenrezept. Leider gab es einen Systemfehler und der Post wurde gelöscht.... Keine Ahnung was da passiert ist. :-((( Ärger mich immer noch.... Da ich keine Kopie habe, spare ich mir jetzt das Geschwade und es gibt nur das Rezept.

500 ml Cola
400 ml Ketchup
6 EL Apfelmus
1 EL Currypulver
2 EL Wocestersauce
2 TL Limettensaft
1 TL Tabasco
 
Die Cola auf ca. 100 ml einreduzieren lassen - dadurch wird sie leicht Sirupartig. Dann gebt ihr den Ketchup, das Apfelmus und das Currypulver dazu und lasst das ganze kurz aufköcheln. Aber vorsichtig: Die ganze Geschichte spritzt auch mal gerne ;-)

Dann mit Tabasco, Worcestersauce und Limettensaft abschmecken. Wer es etwas fruchtiger mag, gibt einfach noch etwas mehr Apfelmus hinzu. Hier müsst ihr einfach nach eurem Gefühl und eurem Geschmack gehen. Wir mögen es schön scharf und geben direkt 2 EL Currypulver hinzu. Testet euch einfach vorsichtig ran!!! Die Soße reicht für ca. 6 - 8 Currywürste

Wer kann mir eine besonders gute Frittenbude empfehlen? Meine Lieblingsbude ist ja in Rente gegangen und ich muss mir eine neue suchen... Nächste Woche bin ich in der Heimat und kann testen ;-)  
 
Joote Hunger,
 
Katharina 

Ps.: Fragen? Immer her damit ;-)  
 
 

Sonntag, 19. Oktober 2014

Burger-Buns



Meine Lieben,
 
vor einiger Zeit hatte ich euch ja bereits meine  Käsebrötchen vorgestellt und gesagt, dass ich die Buns auch selber hergestellt habe. Und nun ist es endlich soweit -  ich musste noch etwas experimentieren und bin jetzt endlich zufrieden... 
Eigentlich ist es nicht viel Arbeit, aber die Buns brauchen viel Ruhe. Sie lassen sich prima vorbereiten und auch super einfrieren.

Ihr braucht für 8 Buns:

20 g frische Hefe

500 g Mehl
240 ml lauwarmes Wasser
2 Eier
45 g geschmolzene Butter, etwas abgekühlt
3 EL Zucker
2 TL Salz
1 TL Olivenöl
1 EL Milch
Sesam

Nun geht es ans Prötschen:
 
  • Wie immer müsst ihr die Hefe im lauwarmen Wasser - bei ca. 38 Grad - auflösen

  • Ihr gebt das Mehl, die abgekühlte Butter, Zucker, 1 Ei, Salz und den Wasser-Hefe-Mix in eure Rührschüssel und verarbeitet alles zu einem weichen Hefeteig. Er wird noch ein wenig kleben, aber bitte kein weiteres Mehl hinzufügen
 
  • Den Teig formt ihr zu einer schönen Kugel. Dann ölt ihr eure Schüssel - es sollten keine Teigreste mehr drin sein - mit dem Olivenöl ein und rollt die Teigkugel durch die Schüssel, so dass der Teig komplett mit Öl benetzt ist
 
  • Die Schüssel deckt ihr ab und lasst den Teig an einem warmen Ort ca. 2 Stunden gehen. Der Teig sollte richtig zunehmen
 
  • Danach teilt ihr den Teig in 8 gleichgroße Stücke und formt diese zu Kugeln. Die Kugeln legt ihr versetzt auf ein Backblech und drückt sie platt, wie auf dem Bild zu sehen ist. Die Buns mit etwas Mehl bestäuben und dann noch einmal eine Stunde abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Dabei sollten sie zusammenwachsen  
 


                       
  • 1 Ei mit etwas Milch verkleppern und damit die Buns vorsichtig bepinseln. Wer mag, streut noch etwas Sesam darüber

 

 
  • Danach wandern die Buns bei 190 Grad Ober - / Unterhitze für ca. 15 - 20 Minuten in den Ofen. Stellt ruhig noch eine Schüssel mit Wasser in den Ofen

  • Die Buns sollten komplett auskühlen bevor ihr diese weiter verarbeitet ;-)

Belegt die Buns so, wie ihr mögt. Euer Geschmack kennt keine Grenzen! Alles kann, nix muss! Was ist euer Lieblingsburger? Wünscht ihr euch weitere Rezepte? Schreibt mir einfach einen Kommentar!!!



Joote Hunger,
 
Katharina 

Ps.: Fragen? Immer her damit ;-)  

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Luokringe im Bierteig

 
 
Meine Lieben,
 
irgendwie ging es bei uns in den letzten Tagen mal wieder "Drunter und Drüber" und alles Geplante wurde immer wieder über den Haufen geworfen. Deswegen komme ich auch jetzt erst dazu, meine Posts für diese Woche vorzubereiten.
 
Wie versprochen, gibt es diese Woche Zwiebelringe in Bierteig. Wobei ihr die Zwiebelringe auch z.B. gegen Brokkoli oder Blumenkohl austauschen könnt. Solltet ihr z.B. Blumenkohl vorziehen, muss dieser vorher gekocht werden. Aber nicht zu weich, sondern schön bissfest!
 
Als Beilage für 4 Personen braucht ihr:
 
2 große Gemüsezwiebeln
1 Ei
75 Mehl
75 g Speisestärke
150 ml Bier, eventuell Sprudelwasser
1 kleine Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer und Paprikapulver
Fett zum Ausbacken
 
 
Für die Sour Cream braucht ihr
 
250 g Magerquark
200 g Schmand
200 g saure Sahne
1 gepressete Knoblauchzehe
1 Bund Schnittlauch, kleingeschnitten
Salz und Pfeffer
 
 
Jetzt geht es ans Prötschen:
 
  • Damit die Sour Cream schon mal etwas ziehen kann, würde ich diese zuerst parat maake. Und da heißt es, einfach alles in eine große Schüssel geben, kräftig umrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Feärdig!!!! Ich finde, die passt auch hervorragend zu Ofenkartoffeln.


Jetzt geht es an den Hauptdarsteller:

 
  • Zuerst wird das Ei getrennt
  • Das Eigelb wird mit Mehl, Stärke, Bier und Gewürzen zu einem glatten Teig verrührt und muss ca. 15 Minuten quellen.
  • In der Wartezeit könnt ihr die Zwiebeln schälen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Dann drückt ihr vorsichtig die einzelnen Ringe aus den Zwiebelscheiben und bestäubt diese leicht mit Mehl.
  • So, nun wird das Eiweiß schön steif geschlagen und im Anschluss unter den Bierteig gehoben. Bitte rührt es nicht glatt, da das Eiweiß dafür sorgt, dass der Teig an den Zwiebeln haften bleibt. Tipp: Steht der Teig zu lange, zerfällt das Eiweiß und dann ist auch schlecht mit ausbacken.
  • Jetzt geht es ans Ausbacken - entweder in der Fritteuse oder einfach in einer Pfanne Fett erhitzen.
  • Die Luokringe im Teig wenden, kurz abtropfen lassen und dann ab ins Fett. Achtet darauf, dass das Fett nicht zu heiß ist, sondern verbrennt der Bierteig und die Zwiebeln sind noch roh.


Irgendwie bekomme ich beim Schreiben soooo Hunger ;-) 



Joote Hunger,
 
Katharina 

Ps.: Fragen? Immer her damit ;-)  

 
 
 

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Pizzzaaaaaa


Meine Lieben,

Pizza geht immer, oder? Leider musste ich hier im „Exil“ die Erfahrung machen, dass das nicht immer gilt…. Mal ist der Pizzateig zu dick und schmeckt nach Nichts, mal gibbet Dosen-Champignons, kein Knoblauchöl, Emmentaler und viele weitere „nette Besonderheiten“, die ich schmerzhaft erfahren musste ;-)

Was tun? Seit einigen Jahren besitzen wir einen Pizzastein aus Schamott und eigentlich war ich von meiner Homemade-Pizza echt begeistert. Bis wir bei Freunden waren... Dort musste ich "schmerzhaft" erfahren, dass es immer noch besser geht. Das Geheimnis unsere Freunde ist der Backofen: Deren Schamott-Pizzastein wird direkt mit dem Backofen verbunden und somit auch direkt beheizt. Ein Wahnsinnsgerät!!! Zu Hause gab es dann für eine lange Zeit keine Pizza mehr...

Nachdem ich im Exil des Öfteren mit Pizza auf die Nase gefallen bin und ich ja vorher nur noch beim „Lieferservice Freunde H.“ selbstgemachte Pizza geschlemmt habe, musste ich mich nochmal etwas intensiver mit der Thematik auseinander setzen und  siehe da, die neue Bleibe ist mit einem meiner neuen besten Freunde von der Vermieterin ausgestattet worden. Es ist nicht das Exemplar unserer Freunde, aber hat ein Rohr, das gute 280 Grad erreichen kann und somit viel heißer wird, als mein alter Ofen. *Freudentanz*  Es kommt bei diesen Steinen wirklich auf die Temperatur an.  

Solltet ihr einen Backofen haben, der mindestens 270 Grad erreichen kann, würde ich euch den Kauf von so einem Stein echt empfehlen. Die Dinger gibbet schon ab ca. 15 Euro aufwärts und sie sind ihr Geld echt wert. Hier habe ich meinen Pizzastein* gekauft.


Ach, nun zum eigentlichen Thema:

Mein Pizzateigrezept für euch ;-)

275 g Mehl

20 g Hefe

ca. 125 ml Wasser

1 TL Salz

2 TL Zucker

1 EL Olivenöl

Die Hefe vorab im lauwarmen Wasser auflösen. Dann alle Zutaten zu einem festen Hefeteig verarbeiten. Geht per Hand, aber auch wunderbar mit einer Küchenmaschine. Der Teig wird nicht super weich, aber auch auf gar keinen Fall fest. Das Ganze abgedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen. Danach könnt ihr den Teig ausrollen.

Die Menge reicht für 2 Pizzen mit einem Durchmesser von ca. 26 cm. Der Teig ist dann "normal" dick. Normalerweise rolle ich ihn aber auf ca. 30 cm aus, weil hauchdünn schmeckt mir am Besten, dann passt ja schließlich auch mehr Käääääääse drauf ;-)

Dazu passt wunderbar meine Tomatensauce. Damit bestreicht ihr natürlich als erstes die ausgerollte Pizza. Dann kommt bei uns auf die Soße ein Käse-Mix aus frischgeriebenem Mozarella und Parmesan (70 / 30 Prozent). Oben drauf dann einfach Belag nach Lust und Laune verteilen. Mein Mann hatte eine Pizza mit italienischer Salami, Gorgonzola und Zwiebeln.

Habt ihr einen Pizzastein? Wie belegt ihr eure Pizza??? Kunterbunt und üppig? Ich stehe seit Ewigkeiten auf Schinken, Zwiebel, Pilze und dick Knofi ;-)
 

Joote Hunger,

Katharina 

Ps.: Fragen? Immer her damit ;-)  
 
 
* = Affiliatelink

Sonntag, 5. Oktober 2014

Geschenke aus der Küche die Dritte - Homemade-Walnuss-Müsli



Meine Lieben,
 
heute gibt es das letzte "Geschenk aus meiner Küche".  Wie wäre es mit einem Homemade-Walnuss-Müsli? Definitiv!?! Trifft sich ganz gut, habe da nämlich mal was vorbereitet und einer von euch kann sogar dieses wunderbare, crunchige Müsli gewinnen!!! Macht einfach bei der Verlosung auf Facebook mit!!!
 
 
Ihr braucht
 
300 g kernige Haferflocken
100 g Mandelblättchen
3 TL Zimt
150 g flüssiger Honig
6 EL neutrales Öl
100 g gehackte Walnüsse
100 g getrocknete Apfelscheiben


  • Ihr vermengt alle Zutaten, bis auf die Apfelscheiben, in einer großen Schüssel
  • Dann gebt ihr die Mischung auf euer mit Backpapier ausgelegtes Backblech und schiebt es bei 175 Grad Ober- / Unterhitze für ca. 25 Minuten ins Rohr. Während der Backzeit die Masse ab und an mal wenden. Achtet aber darauf, dass das ganze nicht sooo dunkel wird
  • Das Müsli komplett auskühlen lassen. Mit den kleingebröselten Apfelscheiben vermischen und dann umgehend luftdicht verpacken, da es sonst wieder matschig wird



Wie immer könnt ihr Zutaten ergänzen oder einfach weglassen, seid kreativ und erzählt mir doch von euren Lieblings-Müsli-Mischungen???
 
    Joote Hunger,
     
    Katharina 

    Ps.: Fragen? Immer her damit ;-)  

Freitag, 3. Oktober 2014

Geschenke aus der Küche die Zweite - eine Cajun-Gewürzmischung

 
 
Meine Lieben,

heute gibt es das Zweite "Geschenk aus der Küche".  Es ist eine Cajun-Gewürzmischung, die man jetzt im Sommer -  ja ich weiß, er ist ja eigentlich schon vorbei - aber auch gut zu jeder anderen Jahreszeit immer als kleines Gastgeschenk mitbringen kann.

Ihr müsst einfach folgende Zutaten vermischen und dann natürlich luftdicht verschenken

2 TL Knoblauchpulver
2 TL getrockneter Oregano
2 TL grobes Meersalz
2 TL Zwiebelpulver
3 TL scharfes Paprikapulver
1 TL brauner Zucker
1 TL frischer schwarzer Pfeffer
 
Die Mischung eignet sich wunderbar als Rub. Oder ihr vermengt einfach ein wenig Öl mit etwas Gewürzmischung und mariniert damit Fleisch, Fisch oder Gemüse. Ich habe diesmal meine Wedges damit mariniert und sie waren köstlich.

Bei einer Gewürzmischung sind keine Grenzen gesetzt!!! Verschenkt doch einfach mal euer selbstgemachtes Hähnchengewürz, Gyrosgewürz oder Lebkuchengewürz!

Habt ihr eine Lieblingsgewürzmischung, die auf gar keinen Fall gekauft werden darf?  Ich freue mich über eure Kommentare und auf neue Anregungen! 

Joote Hunger,
 
Katharina 

Ps.: Fragen? Immer her damit ;-)  

Dienstag, 30. September 2014

Homemade-Brownie-Backmischung



Meine Lieben,

vor ziemlich genau 4 Wochen hat mich mein Mann ins kalte Wasser geschmissen und ich habe einfach einen Blog gestartet. Es war nichts vorbereitet - keine Bilder, Rezepte oder Ideen ;-) In diesen 4 Wochen ist echt viel passiert. 290 "Gefällt-mir"-Angaben auf Facebook, 21 Posts auf dem Blog, dort über 2.100 Seitenaufrufe und ganz, ganz viele Kommentare. Wobei mich da ein Kommentar in Angst versetzt hat -  der Kuchen war nach über einer Stunde immer noch nicht gar... Aber wie sagt der Kölner: Et hätt noch emmer joot jejange!!! Glück gehabt, sonst hätte ich wahrscheinlich eingepackt...
 
Für das überwältigende Feedback möchte ich mich bei euch bedanken und was liegt da näher, als das mit einem "Geschenk aus der Küche" zu tun.  Ich werde euch im Laufe der Woche 3 Geschenke aus der Küche vorstellen und das Letzte unter euch verlosen!!!

Wir starten mit einer Homemade-Brownie-Backmischung aus dem Glas:
100 g feiner Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100 g brauner Zucker
100 g Mehl
50 g Backkakao
100 g Mehl
2 TL Backpulver, 1 Prise Salz
100 g gehackte Nüsse


In dieser Reihenfolge gebt ihr  die Zutaten in ein schönes Glas.  Dieses sollte schon 750 ml fassen, damit ihr eure Zutaten auch untergebracht bekommt. Beim Schichten solltet ihr darauf achten, die Zutaten gut anzudrücken, da sich sonst alles vermischt und alles für die Katz war. Deckel drauf und feärdig!!!! Ach noch nicht ganz:

Die Zubereitung schreibt ihr in eine nette Karte und das war es dann auch schon!!!

"Hallo,

ich bin eine Homemade-Brownie-Backmischung!!! Um mich genießen zu können, solltest du mich um 3  Eier, 100 g weiche Butter und 225 ml Milch ergänzen. Fülle mich und die anderen Zutaten in eine Rührschüssel und verrühre uns zu einer geschmeidigen Masse. Nun muss ich in eine Browniebackform oder auf ein Backblech gegeben werden. Ich gehöre bei 200 Grad Unter- / Oberhitze für 18 - 20 Minuten in die Röhre. Sollte ich auf einem Backblech gelandet sein, musst du aufpassen, dass ich nicht zu trocken werde. Viel Spaß beim Genießen!"  



Ihr könnt im Grunde jeden Rührkuchen in eine
Backmischung verwandeln. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Erzählt mir doch, welche Backmischung ihr verschenken würdet!?! Ich freue mich über eure Kommentare!  


Joote Hunger,
Katharina
Ps.: Fragen? Immer her damit ;-)